Der Landesgeschäftsführer des OÖ Seniorenbundes im Portrait

Franz Ebner

Franz Ebner ist Landesspitzenkandidat des OÖ Seniorenbundes für die Landtagswahl. „Geht nicht, gibt‘s nicht“, so lautet ein Motto von Franz Ebner. Soll heißen: „An Lösungen zu arbeiten führt immer schneller ans Ziel, als nur die Probleme zu sehen.“

 

Wie alles begann 

Politisch interessiert war Franz Ebner schon in seiner Jugend. Seit Anfang der 2000er arbeitete er aktiv in der JVP St. Marien mit. 2007 entschloss er sich dazu für den heutigen Landtagspräsidenten Wolfgang Stanek als Bezirksgeschäftsführer der ÖVP Linz-Land tätig zu werden. Während dieser Zeit war es ihm ein großes Anliegen ein offenes Ohr für die Funktionärinnen und Funktionäre zu haben und vor allem ein gutes Miteinander zu pflegen. „Erfolge entstehen meistens durch ein gutes Miteinander, gerade im politischen Umfeld,“ stellt Ebner fest. Nach beinahe 10 Jahren in dieser Funktion bestellte ihn der damalige Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Ratzenböck 2016 zum Landesgeschäftsführer des OÖ Seniorenbundes. Neben der Abwicklung des täglichen Geschäfts widmet er sich jetzt gemeinsam mit Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer vor allem den politischen Themen, die für Seniorinnen und Senioren von hoher Bedeutung sind.

Vieles muss gelernt sein

Beim Bildungsweg verdankt er viel der Aufgeschlossenheit seiner Eltern: „Meine Eltern hatten in ihrer Jugend nicht die Möglichkeit eine höhere Schule zu besuchen. Daher wollten sie uns Kindern hier alle Möglichkeiten geben, wofür ich ihnen sehr dankbar bin.“
Seine schulische Laufbahn begann in der Volksschule Weichstetten, führte dann über das bischöfliche Gymnasium Kollegium Petrinum mit der Matura. An der Johannes-Kepler-Universität absolvierte er sein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Während seiner Studienzeit wollte er seinen Horizont erweitern und den Blick für das Neue schärfen. Ein Auslandsjahr im spanischen Valencia bot dafür die ideale Gelegenheit.
Aber nicht nur schulische Bildung ist wichtig. Persönlichkeitsentwicklung passiert vor allem auch durch ehrenamtliche Arbeit, aktuell als Obmann-Stellvertreter der ÖVP St. Marien und des Musikvereins Weichstetten sowie als aktiver Musiker.

Familie gibt Halt und Geborgenheit

Neben den „Amterln“ die er ausübt, liegt ihm viel daran, die noch verbliebene Freizeit gut zu nützen – in erster Linie mit seiner Familie. Zuhause lebt er gemeinsam mit seiner Frau Maria, seinen beiden Kindern Anna und Benedikt und den Eltern Rosa und Franz auf einem Bauernhof. Ob Schneefall, Regen oder Sonnenschein – die freie Zeit mit ihrem Papa verbringen die Kleinen am liebsten an der frischen Luft. Das Radfahren im Innenhof oder das Beobachten der Tiere am Acker oder Wald stehen dabei an oberster Stelle. „Zum Glücklichsein sind materielle Dinge unwichtig. Zeit mit der Familie zu verbringen, und Hobbies auszuüben ist da viel wichtiger. So werden Körper und Geist trainiert und die Seele bleibt in Balance“, so der Vater der dreijährigen Tochter und des einjährigen Sohnes über seine Definition von Glück.

Zusammenarbeiten und umsetzen

Ob bei der Bewirtschaftung des bäuerlichen Betriebes, den Franz Ebner gemeinsam mit seiner Familie bewirtschaftet oder dem politischen Tagesgeschäft – ohne einer guten Zusammenarbeit geht es nicht. Dessen ist er sich bewusst. „Fundament für ein gutes Miteinander ist Respekt und Wertschätzung“, definiert Franz Ebner seine Überzeugung für eine funktionierende Gesellschaft.

Starke Stimme und Sprachrohr für Ober­österreichs Senioren

Interessen und Anliegen der Generation 60+ verdienen eine Vertretung – in der Gemeinde, in Landesgremien und in Bundesgremien. Unser Ehrenlandesobmann LH a.D. Dr. Josef Ratzenböck hat den Seniorenbund im Jahr 1956 mit der Hauptintention gegründet, eine „Gewerkschaft für die Seniorinnen und Senioren“ zu sein. Diese Aufgabe ist heute noch genau so aktuell wie damals. Ältere Menschen brauchen also eine starke Stimme. Sie brauchen jemanden, der Probleme, Anliegen und Interessen aus dem Blickwinkel eines Seniors sehen kann, weil die Perspektive immer einen Unterschied macht. Schon Marc Aurel hat festgestellt: „Alles was wir hören ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.“ Genau daher braucht es den Blick für die Seniorinnen und Senioren in Oberösterreich – umso mehr, weil auch die Gruppe der 60+ jährigen in der Gesellschaft massiv wächst. Schon heuer bei der Landtagswahl wird jeder 3. Wähler der Generation 60+ angehören, in 25 Jahren wird fast jeder 2. Wähler über 60 Jahre alt sein. Seniorinnen und Senioren haben spezifische Anliegen, insbesondere bei den Themen Gesundheit, Pflege, Pensionen, Sicherheit und etlichen anderen mehr.

Franz Ebner erhält ein Mandat im Bundesrat

Einen Teilerfolg hat der OÖ Seniorenbund als Interessenvertretung bereits erzielt. Der Landesparteivorstand der OÖVP hat anlässlich der Kandidatenaufstellung fixiert, dass der Spitzenkandidat des OÖ Seniorenbundes, Franz Ebner, ein fixes Mandat als Abgeordneter zum Bundesrat erhält. Dieses Mandat wird er nach der konstituierenden Sitzung im November antreten.
Damit wird dem OÖ Seniorenbund als Interessensvertretung zukünftig mehr Gewicht eingeräumt. Die meisten Gesetzesinitiativen, die auch für Senior­innen und Senioren von hoher Bedeutung sind, sind auf Bundesebene angesiedelt. Darüber hinaus gehören Bundesräte den Landtags- und Nationalratsklubs an – dort wo die Anliegen der Seniorinnen und Senioren an kompetenter Stelle diskutiert werden.

 


Steckbrief

Den Blick auf das Wesentliche zu schärfen, gelingt am besten zuhause in St. Marien.

Beruf: Landesgeschäftsführer OÖ Seniorenbund, Nebenerwerbslandwirt
Alter: 42 Jahre
Familienstand: verheiratet mit Maria, 2 Kinder: Anna 3 Jahre, Benedikt 1 Jahr
Wohnort: St. Marien, Bezirk Linz-Land
Ausbildung: Matura im Petrinum 1997, Studium Wirtschaftswissenschaften in Linz, davon 1 Jahr in Valencia (Spanien), landwirtschaftlicher Facharbeiter.
Ehrenamtliches Engagement: Musikverein Weichstetten, OÖVP St. Marien
Hobbies: Sport, Musik, Lesen, Politik und Kultur
Motto: Geht nicht, gibt’s nicht


 

>>> Alle KandidatInnen des OÖ Seniorenbundes im Überblick

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